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Über Virthucon

Die Virtualisierung von komplexen Prozessen ist der Schlüssel für eine neue effiziente Strategie der Technologieentwicklung. Unter Prozessvirtualisierung wird dabei die durchgängige Zusammenführung und Integration mathematisch-naturwissenschaftlich fundierter Modelle und Simulationen zur Beschreibung aller Teilvorgänge von komplexen Prozessabläufen verstanden, in einer Form, die deren nahezu vollständige visuelle Abbildung ermöglicht.

Über diesen Weg werden die realitätsnahe Optimierung, Weiterentwicklung und Maßstabsvergrößerung von Prozessen sowie die Entwicklung prinzipiell neuer Lösungsansätze in virtueller Realität durchführbar, ohne die Notwendigkeit, zunächst technische Anlagen errichten zu müssen. Dadurch werden Entwicklungszeiten signifikant verkürzt sowie Kosten und Risiken deutlich reduziert. In verschiedenen Bereichen der Volkswirtschaft, wie der Luftfahrt- und Automobilindustrie, wird diese Vorgehensweise bereits sehr erfolgreich angewendet. Das übergeordnete Ziel, das mit der Einrichtung des Zentrums für Innovationskompetenz „Virtuelle Hochtemperatur-Konversionsprozesse – Virtuhcon“ an der TU Bergakademie Freiberg verfolgt wird, besteht darin, diese Entwicklungsstrategie in das wirtschafts- bzw. umweltpolitisch hoch aktuelle Feld der Stoff- und Energiebereitstellung einzuführen.